Meditation (Einführung)

Woher kommt die Meditation? Wie funktioniert sie und was kann ich davon erwarten?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Entspannungstechniken und Meditation können für Menschen mit Neurodermitis sehr hilfreich sein, nicht nur für die Haut, sondern auch für die Psyche, besonders wenn es juckt. Denn man kann dadurch nicht nur das allgemeine Stress-Level senken, sondern ebenso den Juckreiz reduzieren. ℹ️
  • Die Achtsamkeits-Meditation ist eine Methode, die ursprünglich aus dem Buddhismus und aus Asien stammt. Dabei muss man nicht stundenlang meditieren, wie es die buddhistischen Mönche machen. 5-10 Minuten pro Tag reichen für den Anfang völlig aus. 🇨🇳⏰
  • Achtsamkeit an sich ist die Grundhaltung hinter der Meditation. Achtsamkeit zeichnet sich dadurch aus, dass man seine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt richtet und nicht auf gestern, morgen oder übermorgen. 👀💭
  • Ein weiterer Teil der Achtsamkeit ist es, nicht zu urteilen. Man stuft die Dinge nicht immer sofort als gut oder schlecht ein, sondern nimmt sie so, wie sie sind. ⚖️👌
  • Meditation bedeutet dann, ruhig zu sitzen oder zu liegen und bspw. auf den Atem zu achten und die Gedanken zu beobachten, die kommen und gehen, einfach so wie sie sind. Und wenn die Gedanken irgendwo anders hinwandern als zum Atem, dann bringt man sie wieder zurück und achtet wieder auf den Atem. Und das macht man eine gewisse Zeit lang. 🪑🛏️
  • Und je mehr Du dies übst, desto besser funktioniert es. 🏋️
  • Insgesamt kann es Dir helfen, mehr Kontrolle über Deine Haut und den Juckreiz zu erlangen, da Du ihn eher beobachtest, Dich nicht mehr mit ihm identifizierst und so die Reaktion des Kratzens, die i.d.R. direkt nach dem Juckreiz geschieht, herauszögern oder sogar ganz weglassen kannst. 🎮

 

Handlungsempfehlungen

✅ Hast Du schon Deine favorisierte Entspannungs-Technik in Deinen Alltag integriert (bspw. nach dem Aufstehen oder vor dem ins-Bett-gehen)? Falls nein: probier es Mal für 7 Tage lang aus.
✅ Es gibt verschiedene Entspannungs-Techniken (bspw. Atem-Meditation, autogenes Training, Yoga etc.). Gehe am besten spielerisch heran: teste alle Techniken einmal aus und wähle die aus, die Dir am meisten Spass macht.
✅ Solltest Du etwas mehr Unterstützung benötigen, kannst Du auch einmal verschiedene Apps ausprobieren (bspw. bietet die Meditations-App Headspace 10x kostenlose Meditationen über ihre App an).

 

Links

🌐 Mehr zu unserer Expertin in diesem Video findest Du hier (Psychologin Annika Schmidt).
🌐 Weitere Tipps zu einem besseren Stress-Management findest Du hier und hier — Autor ist “Bio-Hacker” Dave Asprey aus den USA (daher nur verfügbar auf Englisch).

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Transkript

Entspannungsverfahren und Meditation können sehr gut helfen für Betroffene mit Neurodermitis, nicht nur für die Haut, sondern auch für die Psyche, gerade z.B. auch wenn’s juckt. Ich werde jetzt ein bisschen was Genaueres zur Meditation sagen und in einem 2. Video können wir das einmal kurz ausprobieren. Achtsamkeitsmeditation z.B. nach Jon Kabat-Zinn ist ein Verfahren, was ursprünglich aus dem Buddhismus und aus Asien kommt. Man stellt sich die Mönche vor, die stundenlang meditierend dasitzen. Daher kommt das Verfahren. Man muss aber nicht stundenlang meditierend dasitzen. Die Achtsamkeit an sich ist die Grundhaltung, die hinter Meditation steht. Achtsamkeit an sich ist schon eine sehr gesunde Haltung, die schon sehr hilfreich ist, selbst wenn man gar nicht dasitzt und meditiert. Achtsamkeit kennzeichnet, dass man seine Aufmerksamkeit lenkt und vor allem im Hier und Jetzt ist, also mit der Aufmerksamkeit jetzt auf das, was gerade hier ist und nicht auf das Gestern und Morgen oder Übermorgen. Diese Aufmerksamkeit, die man dann jetzt hier hat, die kann man dann lenken z.B. auf den eigenen Atem oder auf die Fersen, das erdet auch, oder auf bestimmte Körperreaktionen. Oder man kann auch eine Kerze vor sich hinstellen und auf die Kerze achten. Ein weiterer Bestandteil von Achtsamkeit ist, dass man wertfrei ist. Man betitelt Dinge nicht immer gleich als gut oder schlecht oder toll oder richtig doof, sondern man nimmt sie so, wie sie sind. Man kann sie beschreiben und man kann sie vielleicht als interessant betiteln, aber man nimmt sie einfach so, wie sie sind. Und eine wichtige Sache ist, die Dinge auch so zu akzeptieren, wie sie sind, und zu sagen: Okay, so ist es jetzt. Es ist jetzt einfach so. Es ist so in Ordnung. Das ist Achtsamkeit. Und das packt man in Meditation rein. Meditation bedeutet dann, dass man ruhig sitzt oder liegt und zum Beispiel auf den Atem achtet und die Gedanken, die kommen und gehen, auch beobachtet einfach so, wie sie sind. Und wenn die Gedanken woanders hin wandern als auf den Atem – auch das ist ganz normal -, dann holt man sie wieder zurück und achtet wieder auf den Atem. Und das eine gewisse Zeit. Und je mehr man das übt, desto besser funktioniert das auch. Und gerade so eine Haltung ist z.B. sehr nützlich, wenn es juckt. Weil – wenn es juckt, dann ist ja auch der Handlungsimpuls, sofort zu kratzen. Und wenn man dann mit dieser Achtsamkeitshaltung dahin geht und erst mal den Juckreiz anschaut und okay, so und so fühlt sich das jetzt an, okay, das ist in Ordnung, das darf jetzt sein, und ich beobachte einfach den Juckreiz, und ich hab ihn beobachtet und dann kann ich ihn mit dem Ausatmen wieder loslassen, möglichst langsam atmen, gelassen atmen. Und ich hab beobachtet, dass der Juckreiz dann tatsächlich weniger wird, ohne dass ich gekratzt hab. Also das ist eine ganz tolle Sache. Man muss konzentriert sein und zusätzlich hilft auch diese Achtsamkeitshaltung, sich oftmals von dem Stress wieder runter zu holen, der vielleicht den Juckreiz auch gerade hervorgerufen hat.

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