Schlaf-Tipps für Eltern

Was kann ich für einen besseren Schlaf für mich und meine Kinder tun?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Durch die nächtlichen Juckreizattacken kann die Qualität und Dauer des Schlafes beeinträchtigt werden, was dazu führt, dass die Kinder tagsüber nicht ausgeschlafen und reizbar sind. Kleine Anforderungen können die Kinder dann schon überfordern und somit stressen. ⚡😴
  • Dieses Verhalten wiederum verursacht Stress für die Eltern, da sie mit reizbaren Kindern umgehen müssen. Außerdem schlafen die Kinder sehr unruhig, wodurch die Eltern nachts häufig aufwachen und zu wenig Schlaf bekommen. ⚡👩‍🍼
  • Als Folge dieser ungünstigen Rückkopplungsschleife überschreiten auch die Eltern ihre Belastungsgrenze und entwickeln möglicherweise selbst Schlafstörungen. 🔁
  • Achte für Deine Kinder auf eine ausgewogene Tagesstruktur: ausreichend Bewegung und die Möglichkeit am Abend “abzuschalten”, u.a. durch eine entspannende Abendroutine (bspw. kleine Massagen, Gute-Nacht-Geschichten und Fantasiereisen). 🏃📚
  • Wichtig ist auch, das Licht ab einem bestimmten Punkt zu dimmen, damit sich das Schlafhormon Melatonin aufbauen kann und die Kinder sich dann müde fühlen. 💡❌
  • Achte ebenso auf die “Thermoregulation”, d.h. versuche eine kühle Zimmertemparatur zu schaffen (ca. 18 °C), damit die Kinder nachts nicht zu schwitzen beginnen. 🧊
  • Der Juckreiz sollte mit Handschuhen oder ähnlichem gut bewältigt werden können. 🧤
  • Ausserdem solltest Du Deine Kinder dann so viel wie möglich alleine und ohne Unterstützung schlafen lassen. Denn auch als Elternteil brauchst Du Deinen Schlaf dringend, um am nächsten Tag wieder fit und ausgeglichen zu sein. 🧘‍♀️🧘‍♂️

 

Handlungsempfehlungen

✅ Versuche das Schlafzimmer für eine erholsame Nacht vorzubereiten: eine kühle Zimmertemperatur (ca. 18 °C) sowie ein komplett abgedunkelter Raum (bspw. über Licht-undurchlässige Vorhänge und ausgeschaltete Elektronik) sind wichtig.
✅ Wähle für den Schlafanzug sowie für die Bettwäsche und das Bettlaken hautfreundliche Stoffe (bspw. Baumwolle, Leinen) aus und nicht welche, die die Haut reizen können (bspw. Wolle oder Polyester).

 

Links

🌐 Mehr zu Deiner Expertin in diesem Video findest Du hier (Dr. Carolin Marx-Dick).
🌐 Ein paar weitere “Sleep-Hacks” von einem weltweit bekannten “Biohacker” findest Du hier (nur auf Englisch verfügbar).
🌐 Unser Mitgründer Jerry nutzt in stressigen Zeiten diese Tropfen (CBD & Melatonin) sowie ein hochwertiges Magnesium-Präparat direkt vor dem Schlafengehen und die Einschlaf-Meditation der Headspace App (solltest Du die App nicht haben, kannst Du hier schauen).

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Transkript

Leider haben bereits auch Kinder mit Neurodermitis zu kämpfen. In diesem Video möchte ich Eltern von Kindern mit Neurodermitis ein paar Hinweise geben, wie Sie zu einem besseren Schlaf finden können bzw. auch Ihren Kindern zu einem besseren Schlaf verhelfen können. Mit den nächtlichen Juckattacken wird auch der Schlaf der Kinder maßgeblich beeinträchtigt. Das bedeutet, die Schlafqualität könnte möglicherweise nicht ausreichend sein bzw. wird die Schlafdauer vielleicht auch zu knapp ausfallen. Im Umkehrschluss ist es dann so, dass die Kinder tagsüber nicht ausgeschlafen sind. Das bedeutet, die Laune ist schlechter, die Nerven sind kürzer und kleine Anforderungen können die Kinder überfordern und demnach auch stressen. Dieses Verhalten wirkt sich wiederum auf die Eltern aus, d.h., die Eltern haben es dann mit Kindern zu tun, die nicht so ganz ausgeglichen sind, sprich: Es ist schwieriger, mit ihnen umzugehen. Das stresst im Umkehrschluss wieder die Eltern. Durch diese ungünstige Rückkopplungsschleife kommen auch die Eltern über ihre Belastungsgrenze und entwickeln möglicherweise auch selber eine Schlafstörung. Hinzu kommt, dass die Kinder sehr unruhig schlafen, weshalb die Eltern nachts häufig erwachen und auch hier einen zu knappen Schlaf erleben. Fakt ist: Auch die Eltern brauchen ihren Schlaf und sie können ihren Kindern in der Nacht kaum helfen. Von daher ist es wirklich sehr wichtig, dass sie den Tag und den Abend gut nutzen, um ihre Kinder dann weitestgehend alleine und ohne ihre Unterstützung schlafen zu lassen. Das bedeutet: Achten Sie auf eine ausgewogene Tagesstruktur für Ihre Kinder. Dazu gehören: ausreichend Bewegung und abends die Möglichkeit, “runter zu fahren”. Auch die Ernährung spielt bei Kindern eine wesentliche Rolle. Viele Tipps finden Sie ja dazu hier im Forum. Des Weiteren ist es wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, am Ende des Tages “runter zu fahren”. Das bedeutet, führen Sie eine entspannende Abendroutine ein mit kleinen Massagen, Gute-Nacht-Geschichten und Fantasiereisen. Wichtig ist es auch, dass Sie ab einem gewissen Zeitpunkt das Licht dimmen, so dass sich das Schlafhormon Melatonin bilden kann und die Kinder damit dann auch die Müdigkeit spüren. Bereiten Sie den Kindern – so weit es möglich ist – für die Nacht alles gut vor. Achten Sie also auf die Thermoregulation, dass Ihre Kinder nachts nicht beginnen zu schwitzen. Achten Sie darauf, dass die Kinder den Juckreiz gut bewältigen können mit Handschuhen oder ähnlichem. Und bemühen Sie sich dann, ihre Kinder weitestgehend alleine schlafen zu lassen. Sie als Eltern brauchen dringend Ihren Schlaf, um am nächsten Tag wieder fit und leistungsfähig zu sein, Ihre Aufgaben zu schaffen und natürlich sich auch ausreichend um Ihre Kinder zu kümmern.

Medizinischer Haftungsausschluss

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