Jerry’s Erfahrungen

Welche Erfahrungen hat unser Mitgründer Jerry mit seiner Neurodermitis gemacht?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Hier möchten wir die persönlichen Erfahrungen mit der Neurodermitis unseres Mitgründers Jerry weitergeben. ℹ️
  • Hierbei handelt es sich, wie bei allen persönlichen Erfahrungen mit Neurodermitis, nicht um einen medizinischen Ratschlag sondern um die Wiedergabe der persönlichen Erfahrungen. 💬
  • Jerry haben primär folgende Dinge geholfen:
    • Cremes: Hier hat das Herausfinden der richtigen Basis-Therapie (bei ihm eine in der Apotheke zusammengemischte Nachtkerzenöl-Creme) sowie der richtigen Notfall-Therapie (bei ihm damals Volon A und Dermatop; heute gibt es vermutlich noch bessere Wirkstoffe) sehr viel geholfen. 🧴
    • Mikronährstoffe: Hilfreich war hier das Messen und Supplementieren von bestimmten Mikro-Nährstoffen wie bspw. Zink, Fischöl (EHA/DPA), Nachtkerzenöl (für GLA/Gammalinolen-Säure) und Selen. 💊
    • Stress-Management & Achtsamkeit: Der richtige Umgang mit Stress hat ebenso sehr geholfen, die Haut zu verbessern. Am besten geholfen hat hier die Achtsamkeits-Meditation. 🧘‍♂️🧘‍♀️
    • Sonne & Salz: Ebenso sehr hilfreich war die Kombination aus Sonne und Salzwasser. Das hat die Haut innerhalb von wenigen Tagen deutlich verbessert. Jerry ging damals an die Ostsee, genauso helfen aber auch Balneo-Sole-Therapien. ☀️🧂
  • Schubauslöser waren bei Jerry primär die klassischen Zitrusfrüchte, gewisse Nüsse, Pollen, gewisse Allergene (wir haben verschiedene Tests gemacht). ⚡

 

Handlungsempfehlungen

✅ Überlege einmal für Dich selbst: was hat bisher bei Dir am besten geholfen? Gibt es etwas, von dem Du bereits weisst, dass es sehr gut hilft, dass Du aber noch nicht fest in Deinen Alltag integriert hast?

 

Links

🌐 Welche Mikronährstoffe (inkl. Fette) bei Neurodermitis besonders wichtig sind, erklärt Dr. med. Volker Schmiedel (ganzheitlicher Mediziner) auch hier auf seinem Blog.
🌐 Mehr Informationen zur richtigen Ernährung bei Neurodermitis von einem weltweit bekannten “Biohacker” findest Du hier (auf Englisch).
🌐 Die im Video erwähnte in der Apotheke zusammengemischte Creme nennt sich “Hautpflegesalbe W/L mit 5% Nachtkerzenöl”. Teste es gerne einmal für Dich aus!

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Transkript

Hallo, der Jerry hier noch mal. Ihr kennt mich sicherlich schon aus anderen Videos, da wahrscheinlich eher aus der App-Perspektive oder aus dem “medizinischen” Teil. Jetzt würde ich aber auch gern mal – weil, ich werde da ganz häufig zu gefragt: Was hat denn Dir geholfen, was kannst Du uns aus Deiner Erfahrung empfehlen? – als Betroffener selber sprechen, also was sind denn Sachen, die ich anderen ans Herz legen kann, die ich für meine Haut gelernt habe, und die vielleicht dann auch Dir oder anderen Betroffenen helfen. Wie gesagt: Neurodermitis – ich meine, Du weißt das selber – ist eine sehr individuelle, sehr persönliche Krankheit, die ist auch multifaktoriell. Deswegen: Da zieht Ernährung mit rein, Hautpflege, Schlaf, Stress, Allergene und vieles mehr; deswegen ist das natürlich sehr individuell. Ich möchte daher hier, wo in unserer Sektion Betroffene oder ehemals Betroffene zur Sprache kommen, auch mal so ein bisschen meine persönlichen Erfahrungen, aber auch Insides und Gelerntes so ein bisschen mit auf den Weg geben. Ich hab hier unten mal ein paar Notizen gemacht, weil: es ist ein bisschen was, die würde ich gern mal durchgehen. Punkt 1 – Cremes: Da hab ich viel rum getestet. Am Ende hat mir eine Creme geholfen, die ich in der Apotheke hab selber anmischen lassen. Da kann ich auch gern mal das Rezept, die Zusammenstellung, die Inhaltsliste hier unter das Video posten. Wie gesagt, mir hat’s geholfen, teste es gern mal aus, ist eine Supercreme, sehr fettig, hält sehr lange die trockene Haut geschmeidig. Da werde ich aber die Inhaltsstoffe der Creme unter das Video mit reinnehmen. Es mag so ein bisschen kontraintuitiv wirken: Aber was ich gemerkt habe: Nach einer längeren Zeit kann es Sinn machen (natürlich nicht, wenn es sehr, sehr schlimm ist, sondern wirklich,  wenn man das Gefühl hat, die Haut ist jetzt an einem guten Punkt angekommen), irgendwo eine Hautstelle zu nehmen und mal die Cremes eine zeitlang wegzulassen. Was ich gemerkt habe ist (ich hab das ja Stück für Stück gemacht: mal am Bein, mal am Arm), dass wenn man auch mal nicht eincremt (wie gesagt, das zählt nur – da war ich selber schon in einem Stadium, wo meine Haut schon relativ gut war, also nicht in einer mittelschweren/schweren Phase – , sondern wo sie relativ gut war, hab ich die Cremes weggelassen), dass die Haut ihre Selbstfettungsfunktion wieder erlernt. Das heißt, d.h. ich musste dann quasi langfristiger weniger eincremen oder vielleicht an manchen Stellen gar nicht mehr. Deswegen: Das vielleicht auch mal versuchen an einer Stelle, die vielleicht schon ganz gut ist, wenig juckt, wenig trocken ist – da mal die Cremes weglassen und schauen: Am Anfang, klar,  ist es trocken, weil die Haut eben die Cremes gewohnt ist, aber irgendwann, Stück für Stück lernt die Haut auch wieder, sich selbst zu fetten. Wie gesagt, alles meine Erfahrung; ich bin kein Mediziner. Punkt 2 – Mikronährstoffe: Hab ich gemerkt – hat bei mir auch relativ viel geändert. Ich hab mich irgendwann mal damit beschäftigt, dann mit einem ganzheitlichen Mediziner zusammengearbeitet (der hat hier auch ein paar Videos mit beigesteuert, Dr. Schmiedel). Hab gemerkt, dass gerade Omega 3, Vitamin D, Zink und Selen ganz wichtig sind. Das ist nicht nur bei mir so, das ist bei den meisten anderen Neurodermitis-Betroffenen auch so. Wir haben mal den Test gemacht und haben wirklich gemerkt: Mein Fettsäure-Profil war extrem schlecht, mein Zink-Wert war im Keller, mein Vitamin D war auch schlecht und Selen war auch schlecht. Das haben wir dann Stück für Stück wieder aufgebaut und ich hab gemerkt, das hilft meiner Haut wirklich. Sie wurde besser, nicht nur vom Hautbild her, von der Entzündung her, sondern auch von der Trockenheit her. Hat wirklich geholfen. Deswegen war das so ein bisschen neben den Cremes mein großer Punkt 2. Punkt 3 – was mir geholfen hat ist Stressmanagement und Achtsamkeit. Von Meditation über gewisse Entspannungsrituale mit einzubauen, von Sauna, aber auch Sport, dass man regelmäßig Sport macht; um wirklich achtsam zu sein, seinen Körper gut wahrnehmen zu können und eben den Stress gut verarbeiten zu können. Ich glaube, das war auch ein ganz, ganz großer Punkt, weil: Häufig, als ich mich gekratzt habe – und das ist nicht nur bei mir so, auch beiden anderen (zumindest wenn man die anderen Videos hier schaut in der App) – kann Kratzen auch eine Übersprungshandlung sein. Also: Ich bin gestresst, ich bin überfordert, ich krieg gar nicht mit, dass ich mich kratze – so war es zumindest bei mir: Da war ich gestresst, hab mich gekratzt, ich hab’s gar nicht mitbekommen…das war letzten Endes, weil ich nicht achtsam genug war, dass ich nicht merkte, dass es eine Übersprungshandlung war. Irgendwann, als ich es dann gelernt hab, hab ich es dann eben weggelassen. Und so kann man Stück für Stück ein bisschen dieses “unbewußte” Kratzen in den Griff bekommen. Wie gesagt – zumindest bei mir war’s so. Das Punkt 3: Stressmanagement und Achtsamkeit. Punkt 4 – ich nenne es mal Sonne und Salz: Also irgendwann haben wir gemerkt, da sind wir mit der Familie an die Ostsee gefahren, waren in der Ostsee baden mit Salzwasser und dann kam die Sonne – das hat meiner Haut unglaublich gut getan. Und davon berichten auch ganz, ganz viele andere. Bei mir war es jetzt die Ostsee, bei anderen ist es das Tote Meer. Was wir eben auch gemerkt haben, was bei mir ganz gut war, war Höhensonne (so nannte es sich damals, ich weiß nicht, ob es heute immer noch so heißt), eine Art Mini-Solarium, was wir bei uns im Keller aufgestellt haben, wo ich dann mit UV A/UV B-Licht, mit gewissem medizinischen Licht bestrahlt wurde. Das hat auch sehr gut geholfen. Man muss nicht an die Ostsee fahren, auch nicht ans Tote Meer, um diese Fototherapie mit Licht, auf der anderen Seite Balneo- oder Sole/Salz-Geschichte zu machen. Das kann man auch zu Hause machen. Man kann sich auch ein Salzbad in der Badewanne einlassen und dann raus in die Sonne gehen, wenn draußen die Sonne scheint, klar. Oder man geht ins Thermalbad, ins Spa, da gibt’s auch viele Solebäder und danach irgendwie in die Sonne oder – da gibt’s auch manchmal Höhensonnen, wo man sich drunter legen kann. Oder man kann sogar vom Arzt eine sogenannte Balneo-Foto-Therapie verschrieben bekommen. Das ist genau das Gleiche: Balneo ist der ganze Salzteil, Foto ist das Licht, das man eben mit entsprechenden Ärzten und Therapeuten durchführen kann. Aber im Grundsatz geht’s um Sonne und Salz, das ist eigentlich der Grundsatz bei diesem ganzen Ansatz. Das sind die Sachen, die mir gut geholfen haben: Cremes, Mikronährstoffe, Stressmanagement & Achtsamkeit und Sonne & Salz. Noch mal: Das ist kein medizinischer Rat. Ich rede hier über meine eigene Geschichte als ehemals Betroffener. Aber da kann man durchaus mal, wenn man gewisse Punkte noch nie angeschaut hat, draufschauen. Vielleicht hilft es auch Dir, ich würd es mir wünschen. Aber so habe ich die Frage beantwortet, die wir ganz häufig bekommen: Was hat denn Dir geholfen? Wie sah denn Deine Neurodermitis-Geschichte aus? Das war das, was so ein bisschen geholfen hat. Und vielleicht noch dazu,  was bei mir die Schubauslöser waren: die klassischen Zitrusfrüchte, gewisse Nüsse, Pollen, gewisse Allergene (wir haben verschiedene Tests gemacht). Aber das ist sehr individuell bei jedem; da würde ich Dir raten, das mal abklären zu lassen. Aber jetzt von dem, was geholfen hat, waren es eben primär Cremes, Mikronährstoffe, Stressmanagement & Achtsamkeit und Sonne & Salz. In diesem Sinne: Ich hoffe, das hat geholfen. Solltest Du Fragen haben – jederzeit melden. Ansonsten: Liebe Grüße und bis zum nächsten Video.

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