Semra I (Innere Haltung)

Welche Einfluss hat meine innere Haltung auf meine Haut?

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Zusammenfassung

  • In diesem Video berichtet Semra von ihren eigenen Erfahrungen mit Neurodermitis. 💬
  • Für sie waren folgende Fragen sehr wichtig:
    • Was für eine innere Haltung hast Du gegenüber Deiner Krankheit? 💭
      → Denn: “Nicht die Umstände bestimmen uns, sondern wir bestimmen unsere Umstände”, soll Goethe gesagt haben. D.h., es ist wichtig das Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen (nicht Deine Haut hat die Kontrolle über Dich, sondern Du über Deine Haut — Stichwort: Kontroll-Umkehr).
    • Wie gehst Du mit der Herausforderung, die den Namen Neurodermitis hat, um? 💪
      → Wichtig ist nicht in den Widerstand zu gehen, sondern die Herausforderung anzunehmen, um nicht in die Opferrolle zu rutschen. “Nichts ist entspannender als das anzunehmen, was kommt”, ist ein hierzu passender Spruch vom Dalai Lama. Und: Nur das, was wir annehmen, können wir auch ändern. Daher ist es wichtig Hinzuschauen, nachzuforschen und zu verstehen, was die Haut dir sagen möchten.
    • Mit welcher Perspektive schaue ich auf meine Haut? 👀
      → Klassischerweise verstehen wir unter Krankheit unsere Schmerzen, unsere Leiden, also das Negative, weil wir nur auf die Symptome schauen. Jede Krankheit ist aber eigentlich ein Gesundwerdungs-Prozess. 

 

Handlungsempfehlungen

✅ Überlege einmal für Dich selbst: begegnest Du Deiner Haut und der Neurodermitis mit viel Liebe, Annahme und Verständnis oder eher mit Ablehnung und Widerstand? 

 

Links

🌐 Mehr zur Expertin im Video findest Du hier (Semra Meta).

 

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Transkript

Was für eine innere Haltung hast Du gegenüber Deiner Krankheit? Wie gehst Du mit der Herausforderung, die den Namen Neurodermitis hat, um? Das sind entscheidende Fragen, denn so wie Du mit Deinem Umstand, mit Deiner Krankheit umgehst, beeinflusst Du den weiteren Verlauf dieses Umstands entsprechend. “Nicht die Umstände bestimmen uns, sondern wir bestimmen unsere Umstände”, soll Goethe gesagt haben. Wichtig ist zunächst aus meiner Sicht, nicht in den Widerstand zu gehen bzw. so eine ablehnende Haltung anzunehmen, als wäre man von etwas Lästigem, Störendem heimgesucht worden. Solche Gedanken ziehen Deinen Gemütsstand noch mehr in die Tiefe. Du leidest mehr und kommst in den Modus des Selbstmitleids. Mit anderen Worten: Du identifizierst Dich so mit der Opferrolle und entmächtigst Dich dadurch, Dein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Anstatt also in so eine ablehnende Haltung zu gehen, versuche Deinen gegenwärtigen Zustand, so wie der ist, erst mal voll anzunehmen. Dadurch schwindet der innere Druck, gegen etwas ankämpfen zu müssen. “Nichts ist entspannender als das anzunehmen, was kommt”, ist ein hierzu passender Spruch vom Dalai Lama. Und wisse: Nur das, was wir annehmen, können wir auch ändern. Dann versuche doch, auf die Krankheit aus einer anderen Perspektive zu schauen. Klassischerweise verstehen wir unter Krankheit unsere Schmerzen, unsere Leiden, also das Negative, weil wir nur auf die Symptome schauen. Mich hat aber meine schwere Neurodermitis-Krankheit gelehrt, dass Krankheit eigentlich ein Gesundwerdungs-Prozess ist. Ein kranker Organismus sagt doch, dass irgendetwas damit nicht stimmt, dass irgendetwas – was es auch immer ist – aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern hat wie alles andere im Leben auch ihre Ursachen, ihre Gründe. Der nun aus dem Gleichgewicht geratene Organismus strebt an, wieder in die Harmonie zu kommen, strebt an, wieder gesund zu werden. Und wir spüren dabei bei dieser Anstrengung die schmerzhaften Symptome auf den körperlichen Ebenen, die ja nichts anderes sind als die unerwünschten Folgen von den Ursachen, die wir in der Vergangenheit unbewusst gesetzt haben müssen mit der Art und Weise, wie wir gelebt haben, worauf wir unsere Prioritäten gesetzt haben oder was auch immer. Diese schmerzhaften körperlichen Erscheinungen ziehen nun notwendigerweise unsere Aufmerksamkeit auf sich. Deswegen kann nicht das Wegschauen oder Wegtherapieren von den Symptomen, sondern das Hinschauen, das tiefe Hineinblicken in unsere Krankheit, in das, was abläuft uns zur nachhaltigen, ganzheitlichen Heilung führen. Sei deshalb wissbegierig, stelle Dir Fragen nach den Quellen der sichtbar gewordenen Störung und gehe diesen Fragen gründlich nach. Lese, forsche – was auch immer. Befasse Dich ganz bewusst mit Deiner Krankheit, mit dem, was sich Dir zeigt und zeigen will. Wenn Du also Deine Herausforderung mit Deiner Krankheit annimmst und beginnst, tief in das Geschehen hinein zu blicken, dann befindest Du Dich bereits auf dem Weg zur Heilung. Auf dem Weg zu Dir selbst. Danke.

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