Emotions-Management (II)

Wie kann ich durch Worte die Negativität und Schwere aus einer gewissen Situation nehmen?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Es gibt Situationen im Leben von denen Du Dich überfordert fühlst und nicht weisst, wie Du damit umgehen kannst. Das ist normal und in Ordnung. Um es etwas einfacher zu gestalten, versuche einmal folgende Übung: 🏃‍♀️🏃
    ▪ Denke an eine problematische Situation. Nimm das erste, was Dir einfällt. Schliesse für einen Moment die Augen und gehe in diese Situation, erlebe und fühle sie in allen Details. 💭
    ▪ Gib der gleichen Situation nun einen anderen Namen: statt “Problem” besser “Herausforderung”. Dadurch wird sich die Situation anders anfühlen. Du hast sie anders “geframed”, also ihr eine andere Bedeutung gegeben. 🖼️
    ▪ Um das auf Deine Neurodermitis zu übertragen: vielleicht ist die Neurodermitis kein “Problem”, sondern eine “Herausforderung”, die Dir gegeben wurde, um Dich selbst noch besser kennen zu lernen? ❓
  • Anschliessend empfehle ich Dir eine weitere Übung, weil man diesen Gedanken nicht nur auf die Labels “Problem” und “Herausforderung” sondern ebenso auf alle anderen Labels (= Bezeichnungen) übertragen kann: 🏷️
    ▪ Schreibe eine ganze Liste mit all den Dingen, die normalerweise bei Dir negative Gefühle hervorrufen. Versuche eine alternative Beschreibung der gleichen Sache zu finden, die positiver und motivierender ist — und weniger negativ und demotivierend. 📜
    ▪ Versuche die motivierenderen Label in Zukunft in Deinem täglichen Sprachgebrauch (auch in den Gesprächen mit Dir selbst bzw. in Deinen Gedanken bzw. “Self-Talk” zu verwenden!). 💪

 

Handlungsempfehlungen

✅ Versuche darauf zu achten, wie Du mit anderen und insbesondere mit Dir selbst sprichst. Wähle “empowering” (d.h. motivierende und positive Worte) anstatt von “disempowering” Beschreibungen (d.h. demotivierende und negative Beschreibungen und Labels).
✅ Unterschätze nicht die Kraft der Unterstützung: sprechen mit Deiner Familie, Freunden oder melde Dich bei einer Selbsthilfegruppe an (das macht mehr Spass, als Du denkst).

 

Links

🌐 Mehr zu Deinem Experten (Florian Hager) in diesem Video findest Du hier.
🌐 Weitere Tipps zu einem besseren Stress-Management findest Du hier und hier — Autor ist “Bio-Hacker” Dave Asprey aus den USA (daher nur verfügbar auf Englisch).

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Transkript

Du fühlst Dich von manchen Situationen überfordert, Du hast Probleme und Du weißt nicht, wie Du damit umgehen sollst und manchmal ist es einfach nur hart oder schwer und anstrengend und Du weißt nicht, wie Du herum kommst. Und am Ende ist es oft so, dass wir dann aufhören es zu probieren oder uns irgendwie zurückziehen oder einfach irgendetwas anderes machen, nur um uns abzulenken. In diesem Video wirst Du erfahren oder werde ich Dir Tipps und Tricks mit an die Hand geben, wie Du‘s erst gar nicht so weit kommen lässt. Ich werde Dir etwas mitgeben, was Du für Dich sofort anwenden kannst, damit Du mit ein bisschen mehr Leichtigkeit durch‘s Leben gehst, damit Du – sagen wir mal – mehr lösungsorientiert denkst und einfach mehr Möglichkeiten in der Hand hast. Mein Name ist Florian Hager und ich bin ein Coach für Unternehmer, für Menschen, die es sich – sagen wir mal – nicht leisten können oder wollen, schlechte Tage zu haben. Ich unterstütze dabei, nachhaltig ihre Performance zu steigern, indem sie lernen, wie sie mit Niederlagen umgehen, wie sie in Krisenzeiten klar bleiben im Kopf, damit sie sinnvolle Entscheidungen treffen können und einfach – sagen wir mal – konstant wachsen können. Ein ganz kurzes Experiment und ich lade Dich ein, da mit zu machen. Denk mal an eine Situation, die für Dich ein Problem darstellt. Ich geb Dir 1-2 Sekunden Zeit. Nimm das erste, was hochkommt, es ist meist das Richtige. Und wenn Du dieses Problem hast, dann lade ich Dich ein, jetzt da voll rein zu gehen. Wenn Du magst, schließ kurz Deine Augen, wenn Du grade nicht am Steuer sitzt, und geh in diese Situation rein, sei mittendrin und erlebe das so mit allem Drum und Dran. Und dann schau mal, wie es sich anfühlt. Vermutlich fühlst Du Dich jetzt nicht irgendwie ermächtigt und Du fühlst dich wahrscheinlich auch nicht motiviert. In den meisten Fällen zieht sich dann alles zusammen, wir fühlen uns dann irgendwie so „oh, stack!“ und wir wollen da gar nichts mehr mit zu tun haben…genau. Jetzt gib derselben Situation, während Du da drinnen bleibst, den Namen „Herausforderung“. Und Du wirst merken, es ändert sich bereits was. Weil allein dadurch, dass Du jetzt dem einen anderen Namen gegeben hast, wirkt es anders, es fühlt sich anders an. Fühl mal rein: Was ist jetzt anders? Vermutlich fühlst Du Dich jetzt ein bisschen freier, fühlst Dich jetzt irgendwie so … ha, ich kann was draus lernen, ich kann was draus machen, dran wachsen usw. Und das war nur ein ganz kleines Wort. Jetzt stell Dir mal vor während ich zu Dir sage: Hey, das wird ein Riesenproblem werden und es wird absolut schwer und es ist einfach nur hart, das Ganze umzusetzen, vielleicht schaffen wir‘s auch gar nicht und es wird einfach nur schlimm. Und was, wenn ich das Gleiche sage auf eine andere Art und sage: Es wird auf keinen Fall leicht. Es ist eine Riesen-Herausforderung, und an den meisten Stellen kann es sein, dass es nicht so easy von der Hand geht und am Ende, dass wir vielleicht es nicht schaffen, aber draus lernen. Wie fühlt sich das Erste an, wie fühlt sich das Zweite an? Und dann schau mal, wie stark es Dich motiviert! Achte darauf, welchen Namen Du den Dingen gibst. Sie machen Dich fühlend. Und die Übung für Dich jetzt zu Hause ist: Schreibe eine Liste von allen Dingen, die Du normalerweise immer negativ ausdrückst. Problem: Was kann ich statt Problem sagen, damit es sich anders anfühlt, damit ich mehr Freiheit habe, wenn ich da reingehe; ist es eine Möglichkeit oder ist es eine Herausforderung. Dann, was noch… Zum Beispiel: Es ist schwer – es ist nicht leicht…fühlst sich ganz anders an. Und so weiter und so fort… Die Übung für Dich zu Hause wird sein: Schreib eine ganze Liste von all‘ diesen Dingen, die Du normalerweise sagst, die gewisse Gefühle evozieren, und dann schau mal, wenn Du die alle umgeändert hast, so dass es sich anders anfühlt, dass schönere Bilder dabei entstehen, aber das Gleiche bedeutet und diese Worte dann übst und nur noch diese benutzt in Zukunft, wie sich für Dich alles ändern kann. Weil am Ende hat man mal herausgefunden: Eines der Dinge, die Menschen unterscheidet, die sehr erfolgreich sind, von Menschen, die weniger erfolgreich sind, ist die Sprache. Sehr erfolgreiche Menschen sprechen von Herausforderungen, während andere von Problemen sprechen. Und während sie von Problemen sprechen, anfangen, diese zu vermeiden. Und wenn wir Dinge vermeiden, bleiben wir stehen und wir nutzen die Chancen nicht, die uns das Leben bietet, um über uns hinaus zu wachsen, um unsere Grenzen zu erweitern und zu lernen. Ich wünsche viel Spaß mit dieser Übung und bis zum nächsten Mal. Ciao!

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