Entzündungs-fördernde Lebensmittel

Welche Nahrungsmittel sollte ich vermeiden, die Entzündungen in der Haut auslösen können?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Bestimmte Lebensmittel enthalten Allergene oder Anti-Nährstoffe, die Entzündungen in Deinem Körper verursachen und Deine Neurodermitis verschlimmern können. 🔥
  • Daher solltest Du bestimmte Lebensmittel meiden, die besonders entzündungsfördernd sind. Dazu gehören zum Beispiel: verarbeitete Fleischprodukte, Kuhmilchprodukte, Convenience-Produkte (d. h. Fertiggerichte) und Zucker. 🥩🐮🥛🧁🍟
  • Andere Lebensmittel, die aufgrund ihrer Allergene bei vielen Menschen ebenfalls Reaktionen hervorrufen können, sollten sorgfältig überwacht und gegebenenfalls ebenfalls gemieden werden. Dazu gehört Gluten. Das ist oft ein Problem bei Weizenmehl, aber viele Menschen können Dinkel- oder Roggenmehl vertragen. 🍞
  • Lege Dir am besten ein Essenstagebuch an (bspw. via NALA), um festzuhalten, was Du gegessen hast und ob es am nächsten Tag oder am gleichen Tag Reaktionen gab. 🕵️
  • Sprich mit einem fachkundigen Arzt oder einem erfahrenen Ernährungsberater, falls Du Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergien vermuten solltest. 👩‍⚕️

 

Handlungsempfehlungen

✅ Führe ein Nahrungsmitteltagebuch, um mögliche Nahrungsmittel-Allergien oder -Unverträglichkeiten aufzudecken (bspw. über die NALA App).
✅ Du hast bereits starke Vermutungen bzgl. einer Lebensmittelallergie? Sprich mit Deinem Arzt. 
✅ Versuche keine längeren Ausschlussdiäten ohne ärztlichen Rat, um das Risiko eines Nährstoffmangels zu vermeiden.
✅ Fokussiere Dich beim Essen am besten auf frische Zutaten und vermeide Lebensmittel aus der Dose oder mit Konservierungsstoffen.

 

Links

🌐 Mehr Informationen zu Deinem Experten in diesem Video (Philipp Pfeiffer) findest Du hier.
🌐 Welche Mikronährstoffe bei Neurodermitis besonders wichtig sind erklärt Dr. med. Volker Schmiedel (ganzheitlicher Mediziner) hier. 
🌐 Mehr Informationen zur richtigen Ernährung bei Neurodermitis von einem weltweit bekannten “Biohacker” findest Du hier (auf Englisch).

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Transkript

Da Neurodermitis immer auch mit Entzündungsreaktionen in Deinem Körper einhergeht, spielt das Thema anti-entzündliche Ernährung hier eine wichtige Rolle.
In diesem ersten Video möchte ich Dir zeigen, welche Nahrungsmittel Entzündungen in Deinem Körper hervorrufen und dadurch Deine Neurodermitis verschlechtern und sogar einen Schub auslösen können. Aber warum können bestimmte Nahrungsmittel überhaupt Entzündungen im Körper hervorrufen? Das liegt daran, dass manche Nahrungsmittel Allergene bzw. Anti-Nährstoffe enthalten. Genau das ist das Gegenteil von den vorhin erwähnten Mikronährstoffen, auf die Dein Körper bzw. Dein Immunsystem reagiert. Das ist keine Allergie. Bei einer Allergie erfolgt die Reaktion deutlich stärker, z.B. in Form von Durchfall, Magenkrämpfen oder Übelkeit. Bei einer Unverträglichkeit erfolgt die Reaktion Deines Immunsystems subtiler. Es kann sein, dass Du die ganze Zeit leichte Entzündungsreaktionen im Körper hast, weil Du z.B. auf Weizen, Fertigprodukte oder bestimmte Fette reagierst. Das kann dann Neurodermitis-Symptome, ohne dass Du es wirklich merkst, deutlich verschlechtern oder – wenn Du mal stärker reagierst – sogar einen Schub auslösen. Bestimmte Nahrungsmittel, die besonders entzündungsfördernd sind, solltest Du daher möglichst komplett vermeiden. Dazu gehören z.B. Schweinefleisch, verarbeitete Fleischprodukte, Kuhmilchprodukte, Convenience-Produkte, also Fertiggerichte, und Zucker. Auch gehören dazu Trans-Fette, das sind kalt gehärtete oder voll gehärtete Pflanzenfette, frittiertes Essen, also z.B. Pommes oder Chicken Nuggets, und auch Pflanzenöle mit einem hohen Omega-6-Gehalt, z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Distelöl. Andere Nahrungsmittel, welche aufgrund ihrer Allergene bei vielen Menschen auch Reaktionen hervorrufen können, solltest Du vorsichtig beobachten und gegebenenfalls ebenfalls meiden. Dazu gehören z.B. Gluten – das ist häufig bei Weizenmehl ein Problem; viele vertragen aber Dinkel- oder Roggenmehl. Du solltest das aber genau beobachten, ob es Reaktionen bei Dir auslöst. Auch Fisch und Meeresfrüchte, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte, Nachtschattengewächse, also z.B. Tomaten, Auberginen oder Paprika können auch Probleme bereiten. Bei Letzteren ist häufig das enthaltene Histamin Schuld. Ich würde Dir empfehlen, mal ein Ernährungstagebuch zu schreiben, um Dir aufzuschreiben, was Du gegessen hast und ob eventuell am nächsten Tag oder noch am gleichen Tag Reaktionen erfolgt sind. Gegebenenfalls kannst Du auch einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest machen. Das ist alles nicht ganz einfach. Sprich da mal mit einem fachkundigen Arzt oder einem erfahrenen Ernährungsberater drüber. Es ist zwar nicht einfach, aber im Endeffekt wird es sich lohnen, wenn dadurch Deine Symptome deutlich besser werden und Du Dich besser fühlst.

Medizinischer Haftungsausschluss

Die Inhalte dieser App / Seiten stellen keine medizinischen Empfehlungen dar. Es handelt sich um allgemeine Informationen bzw. die Darstellung Deiner eigenen Tracking-Daten. Bevor Du etwas an Deinem Therapieplan änderst, sprich bitte immer zuerst mit Deinem Arzt.

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