Lebensmittel-Unverträglichkeiten (I)

Wie findest Du heraus, welche Lebensmittel nicht gut für Deine Haut sind?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • Es gibt keine aussagekräftigen Tests wie Hauttests oder Bluttests, um festzustellen, ob und welche Lebensmittel bei Deiner Neurodermitis eine Rolle spielen. ℹ️
  • Das Verfahren zum Auffinden vermuteter Nahrungsmittelallergene kann daher langwierig sein und ist in zwei Phasen eingeteilt:
    ▪ Diätphase: In dieser Phase verzichtest Du zunächst 4 Wochen lang vollständig auf die verdächtigen Lebensmittel (bspw. aus dem Ernährungstagebuch). Falls Du noch keine Vermutungen bzw. kein Ernährungstagebuch hast, kannst Du nach Rücksprache mit Deinem Arzt alle bekannten häufigen Auslöser meiden. Beobachte, ob sich der Juckreiz und die Hautbeschwerden bessern. 🕵️
    ▪ Testphase: Du kannst Schritt für Schritt einzelne Lebensmittel aus der Liste wieder in Deine Ernährung einführen und testen, ob Symptome auftreten. Beginne mit einem einzelnen, einfachen Lebensmittel und warten ein paar Tage. Ein Beispiel: Esse an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Portion gekochte Möhren, und wenn in dieser Zeit keine Symptome auftreten, kannst Du weiterhin gekochte Möhren essen, wenn diese bei Dir keine Symptome verursachen. Und dann kannst Du mit dem nächsten Lebensmittel weitermachen. ➡️
  • Alle Lebensmittel, die Du isst, solltest Du in dieser Zeit in einem Ernährungstagebuch aufschreiben, damit Du möglichst alle Zusammenhänge aufdecken kannst. Wenn Du also bspw. am Wochenende Süßigkeiten und Weizenbrötchen isst und am Montag einen verstärkten Juckreiz hast, kannst Du viel besser zurückverfolgen, wenn Du das entsprechend in einem Ernährungstagebuch aufgeführt hast. 📓
  • Es ist gar nicht so einfach, die Lebensmittel zu identifizieren, die bei Neurodermitis individuell verträglich sind; deshalb solltest Du Dir Unterstützung von einem Arzt oder Ernährungsberater holen, u.a. um Mangelerscheinungen bzw. zu einseitige Ernährung zu vermeiden.. 👩‍⚕️

 

Handlungsempfehlungen

✅ Führe ein Ernährungstagebuch, um mögliche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (oder -Allergien) zu identifizieren.
✅ Solltest Du noch keine Hypothesen haben, welche Allergien vorliegen könnten, vertrau auf Dein Bauchgefühl — oder starte mit den Lebensmitteln, die grundsätzlich verdächtig sind (siehe anderes/nächstes Video).

 

Links

🌐 Alle NALA Nutzer erhalten bei unserer Expertin aus dem Video (Sarah Köbele-Strauss) eine 45-minütige Beratungs-Session kostenlos! Einfach hier klicken und eintragen.
🌐 Lebensmittel, die von Neurodermitis-Betroffenen typischerweise gut bzw. nicht gut vertragen werden, findest Du in dieser Liste.

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Wähle die Option aus, die am besten zu Dir passt, sodass wir Dich persönlich begleiten können:

Transkript

Hallo, ich bin die Sarah und in diesem Video erfährst Du mehr über die Ernährungstherapie bei Neurodermitis, nämlich wie Du unverträgliche Lebensmittel herausfindest. Eine Ernährungsumstellung bei Neurodermitis kann nämlich Symptome wie Hautrötungen und Juckreiz verringern oder sogar ganz abstellen. In der Ernährungstherapie wird dann festgestellt, ob Lebensmittel eine Rolle spielen bei der Neurodermitis und wenn ja, welche Lebensmittel das sind. Sie werden dann erst mal komplett weggelassen. Dieses Verfahren ist eher als aufwendig zu betrachten, aber notwendig, weil es keine aussagefähigen Tests im Rahmen von Hauttests oder Bluttests gibt. Leider. Also: Wie findest Du die für Dich unverträglichen Lebensmittel heraus? Der erste Schritt wäre eine Diätphase; die dauert vier Wochen. Vielleicht hast Du anhand eines Ernährungstagebuchs schon erste Verdachtsfälle für Lebensmittel oder Vermutungen für Auslöser. Um das zu verifizieren, verzichtest Du erst mal 4 Wochen komplett auf diese Lebensmittel. Liegen noch keine Anhaltspunkte für Auslöser der Neurodermitis vor, kannst Du mithilfe der Tabelle zur Neurodermitis-Ernährung erst mal alle bekannten möglichen Auslöser vermeiden. Solltest Du diese Liste brauchen, kannst Du Dich sehr gerne bei NALA.care melden; wir helfen Dir da weiter. Beobachte dann auf jeden Fall über vier Wochen, ob sich Juckreiz und Hautbeschwerden verbessern. Klingen die Beschwerden ab, gehörst Du zu den Personen, die die Neurodermitis durch Ernährung verbessern können. Die zweite Phase wäre dann die sogenannte Testphase. Da solltest Du dann nach und nach, wirklich Schritt für Schritt wieder einzelne Lebensmittel aus der Liste in Deinen Speiseplan einbauen und testen, ob Symptome auftreten. Fange da wirklich mit einem ganz einzelnen, simplen Lebensmittel an und warte einige Tage. Alle Lebensmittel, auf die Du reagierst, schreibst Du dann auf Deine individuelle Verbotsliste auf. Ich nenn‘ Dir jetzt mal ein Beispiel: Iss an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Portion gekochte Karotten, und sollten in dieser Zeit keine Symptome auftreten, kannst Du weiterhin gekochte Karotten zu Dir nehmen, wenn die keine Beschwerden bei Dir verursachen. Und dann kannst Du danach ein nächstes Lebensmittel austesten. Alle Lebensmittel, die Du isst, solltest Du in einem Ernährungstagebuch währenddessen aufschreiben, damit Du – falls Du Symptome hast – die wirklich zurückverfolgen und Zusammenhänge erkennen kannst. Also wenn Du z.B. am Wochenende Süßigkeiten und Weizenbrötchen isst und am Montag einen verstärkten Juckreiz hast, kannst Du so was viel, viel besser nachvollziehen, wenn Du das in dem Ernährungstagebuch aufgeführt hast. Die individuell verträglichen Lebensmittel bei der Neurodermitis sind nicht so einfach zu identifizieren, es ist nicht so einfach, das heraus zu finden und deshalb solltest Du Dir da Unterstützung bei einem Arzt oder Ernährungsberater holen. Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben. Tschüss!

Medizinischer Haftungsausschluss

Die Inhalte dieser App / Seiten stellen keine medizinischen Empfehlungen dar. Es handelt sich um allgemeine Informationen bzw. die Darstellung Deiner eigenen Tracking-Daten. Bevor Du etwas an Deinem Therapieplan änderst, sprich bitte immer zuerst mit Deinem Arzt.

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