Ernährung für die Haut (Einführung)

Wie sehen die groben Grundpfeiler einer guten Ernährung für Deine Haut aus?

Das Video wurde für die Nutzung in unserer NALA App optimiert. Du kannst sie Dir hier kostenlos herunterladen.

 

Zusammenfassung

  • In diesem Video geht es um eine grobe Einführung in die richtige Ernährung für Deine Haut. 🥗
  • Grundsätzlich gibt es 3x verschiedene Typen von Nahrungsmitteln
    ▪ Energie-Lieferanten
    ◈ Kohlenhydrate🧁: Diese sollten ca. 55-60% Deiner Ernährung ausmachen. Du findest sie beispielsweise in Zucker, Weizen, Brot, Reis — wobei man Zucker nur wenig zu sich nehmen sollte, sondern eher komplexe / mehrkettige Kohlenhydrate.
    ◈ Proteine🥚: Ca. 10-15% Deines Energiebedarfs sollte über Proteine gedeckt werden. 1g pro kg Körpergewicht ist hier eine gute Daumenregel. Gute Quellen dafür sind bspw. Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Bohnen, Linsen und Erbsen.
    ◈ Fette🛢️: Maximal 25-30% Deines Energiebedarfs sollte über Fette kommen — insbesondere auch, weil sie wichtig sind, um fettlösliche Vitamine aufnehmen zu können (bspw. A, D, E, K). Öle und Fisch sind gute Lipid-/Fett-Spender.
    ▪ Ballaststoffe🥗: Ballaststoffe sind wichtig für das Sättigungsgefühl, die Senkung des Blutzuckerspiegels und die Reduktion von Cholesterin. Du findest sie bspw. in Vollkorngetreide, Obst, Gemüse, Bohnen, Linsen oder Erbsen.
    ▪ Vitamine🍊: Vitamine kann der Körper nicht selbst herstellen und muss über die Nahrung aufgenommen werden.
  • All das lässt sich in der bekannten “Ernährungs-Pyramide” (siehe Links unten) zusammenfassen.  ℹ️

 

Handlungsempfehlungen

✅ Überprüfe einmal, ob Deine aktuelle Ernährung sich in etwas mit den oben angesprochenen Empfehlungen deckt. Falls nicht, versuche einmal (bspw. mit Hilfe eines Ernährungsexperten) Deine Ernährung zu optimieren (weitere Tipps für anti-entzündliche und pro-Haut Ernährung gibt es in anderen Videos).

 

Links

🌐 Mehr zu unserer Expertin in diesem Video findest Du hier (Dr. med. Julia Born).
🌐 Die angesprochene Ernährungspyramide findest Du hier.
🌐 Welche anti-entzündlichen Mikronährstoffe (inkl. Fette) bei Neurodermitis besonders wichtig sind erklärt Dr. med. Volker Schmiedel (ganzheitlicher Mediziner) hier.
🌐 Mehr Informationen zur richtigen Ernährung bei Neurodermitis von einem weltweit bekannten “Biohacker” findest Du hier (auf Englisch).

Transkript

Heute diskutieren wir über die Bedeutung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, da die meisten Menschen sich gar nicht der Bedeutung einer solchen bei Hautkrankheiten bewusst sind. Die Forschung zeigt aber, dass eine ausgewogene Ernährung zu einer besseren Haut führen kann. Erst mal vorneweg: Wir gehen ein Stück zurück… Warum essen wir denn überhaupt? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, um den Energiebedarf Deines Körpers zu decken. Dein Energiebedarf hängt von Deinem Alter, Größe, Geschlecht und auch Deinem Bewegungsniveau ab. Was sind nun die Aufgaben der verschiedenen Nahrungsmittelgruppen in Deinem Körper und wie viel benötigst Du davon eigentlich täglich? Ganz grob gesagt unterscheiden wir Energielieferanten, Ballaststoffe und Vitamine. Zu den Energielieferanten im Körper gehören die Kohlenhydrate, die Proteine und die Lipide. Kohlenhydrate sind unsere wichtigste Energiequelle. Etwa 55-60% Deines Energiebedarfs sollten von dieser leistungsstarken Gruppe gedeckt werden. Kohlenhydrate findest Du z.B. in Zucker, Weizen, Brot, Reis. Das kannst Du aber auch alles nochmal nachlesen unten, da steht nochmal eine größere Menge auch an Sachen. Proteine sind sowohl eine Energiequelle als auch eine Quelle von Aminosäuren, die wir für die Herstellung von Proteinen benötigen. Proteine brauchen wir für eine gesunde Haut, aber auch ein gesundes Immunsystem. Versuche, so 10-15% Deines Energiebedarfs aus dieser Gruppe zu erhalten. Idealerweise benötigst Du eine tägliche Proteinzufuhr von 1g pro Kilogramm Körpergewicht. Proteinquellen für uns sind Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Bohnen, Linsen und Erbsen. Lipide sind nicht nur eine Energiequelle, sondern werden von unserem Körper auch für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen benötigt. Die fettlöslichen Vitamine sind Vitamin A, D, E und K. Diese Gruppe sollte nicht mehr als 25-30% Deines Energiebedarfs ausmachen. Öle und Fisch sind gute Lipidspender. Kommen wir zur nächsten Gruppe, den Ballaststoffen. Sie sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die von unserem Körper nicht verdaut werden können. Warum brauchen wir sei denn dann überhaupt? Sie helfen uns, dass wir uns gut gesättigt fühlen, unseren Blutzuckerspiegel zu senken und die Aufnahme von Cholesterin zu reduzieren. Sie nehmen viel Wasser auf und quellen in unserem Darm auf, was zu einem weicheren und besseren Stuhlgang führt. Du kannst Ballaststoffe aus Vollkorngetreide, Obst, Gemüse, Bohnen, Linsen, aber auch Erbsen gewinnen. Nun die letzte Gruppe: die Vitamine. Leider ist unser Körper nicht in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. Daher müssen wir täglich Vitamine zu uns nehmen. Wir werden nochmal wann anders über die Bedeutung von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln sprechen. Jetzt hast Du aber schon ganz schön viel über die verschiedenen Komponenten unserer Ernährung gelernt. Der nächste Schritt ist dann eine Strukturierung der Nahrungsaufnahme, z.B. eine Pyramide – die kennst Du vielleicht noch aus der Schule, diese Ernährungsoyramide. Jedes Land hat hier aber leicht unterschiedliche Richtlinien, obwohl die Grundstruktur und auch die Prinzipien im wesentlichen ähnlich sind. Schau Dir mal dazu die Richtlinien Deines Landes an und versuche Deine Ernährung entsprechend anzupassen. Ein paar hilfreiche Links findest Du unter dem Video. Erinnere Dich nochmal an das, was Du schon über Fisch und seine Bedeutung für die Prävention von atopischen Erkrankungen gelernt hast. Bist Du jetzt hungrig? Dann hol Dir doch einen gesunden Snack!

Medizinischer Haftungsausschluss

Die Inhalte dieser App / Seiten stellen keine medizinischen Empfehlungen dar. Es handelt sich um allgemeine Informationen bzw. die Darstellung Deiner eigenen Tracking-Daten. Bevor Du etwas an Deinem Therapieplan änderst, sprich bitte immer zuerst mit Deinem Arzt.